✓ Wirkstoff: Naratriptan – speziell zur Behandlung akuter Migräneanfälle
✓ Wirkt direkt an den Migräne-auslösenden Nervenmechanismen
✓ Linderung von Kopfschmerz, Übelkeit, Licht- & Lärmempfindlichkeit
✓ Geeignet bei Migräne mit und ohne Aura
✓ Schneller Wirkeintritt und langanhaltende Wirkung
✓ Für Erwachsene ab 18 Jahren
✓ 1 Tablette pro Anfall – einfache Anwendung
DOLORTRIPTAN Filmtabletten – Effektive Hilfe bei Migräne 2 Stück
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Produktvorteile von Dolortriptan bei Migräne
✓ Zur akuten Behandlung von Migränekopfschmerzen
✓ Bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura
✓ Enthält den bewährten Triptan-Wirkstoff Almotriptan
✓ Gezielte Wirkung auf bestimmte Serotonin-Rezeptoren
✓ Zur Anwendung bei Erwachsenen
✓ Praktische Filmtablette zur Einnahme
✓ Kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden
✓ Speziell für die Kopfschmerzphase eines Migräneanfalls vorgesehen
Wie wirkt Almotriptan?
Almotriptan gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Triptane. Der Wirkstoff bindet gezielt an bestimmte Serotonin-Rezeptoren.
Während eines Migräneanfalls sind verschiedene Prozesse im Bereich der Blutgefäße und Nerven des Gehirns an der Entstehung der Beschwerden beteiligt. Almotriptan beeinflusst diese migränetypischen Vorgänge und kann dadurch die Kopfschmerzphase eines akuten Migräneanfalls lindern.
Anwendung bei Migräne mit oder ohne Aura
Dolortriptan kann bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura eingesetzt werden. Eine Aura kann sich beispielsweise vor Beginn der Kopfschmerzen durch vorübergehende Sehstörungen oder andere neurologische Symptome bemerkbar machen.
Die Filmtablette ist jedoch nicht zur Behandlung der Aura selbst vorgesehen.
✓ Einnahme erst nach Beginn der Migränekopfschmerzen
✓ Nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalls einnehmen
✓ Nicht vorsorglich während der Aura einnehmen
✓ Möglichst früh nach Beginn der Kopfschmerzphase anwenden
✓ Nur bei einer bereits ärztlich festgestellten Migräne entsprechend der Packungsbeilage anwenden
Anwendung
Dolortriptan bei Migräne sollte entsprechend den Angaben der Packungsbeilage eingenommen werden.
✓ Filmtablette mit Flüssigkeit schlucken
✓ Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten möglich
✓ Möglichst früh nach Einsetzen des Migränekopfschmerzes einnehmen
✓ Empfohlene Einzeldosis nicht überschreiten
✓ Vorgeschriebenen Abstand zwischen zwei Einnahmen beachten
✓ Tageshöchstdosis nicht überschreiten
Wenn die erste Dosis bei einem Migräneanfall keine Wirkung zeigt, sollte für denselben Anfall keine zweite Dosis eingenommen werden.
Wenn die Migräne erneut auftritt
Wenn die Migräne nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung innerhalb von 24 Stunden erneut auftritt, kann entsprechend der Packungsbeilage eine zweite Dosis eingenommen werden.
Zwischen den beiden Einnahmen muss der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden. Die zulässige Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.
Nicht zur Vorbeugung von Migräne
Dolortriptan ist ein Arzneimittel zur Akutbehandlung. Es ist nicht dafür vorgesehen, regelmäßig eingenommen zu werden, um Migräneanfälle zu verhindern.
Bei sehr häufig auftretenden Migräneanfällen sollte mit einem Arzt besprochen werden, ob eine vorbeugende Migränetherapie sinnvoll sein könnte.
Andere Migränemittel beachten
Almotriptan darf nicht beliebig mit anderen Arzneimitteln gegen Migräne kombiniert werden.
✓ Nicht gleichzeitig mit anderen Triptanen einnehmen
✓ Nicht zusammen mit Ergotamin oder Ergotamin-Derivaten anwenden
✓ Vorgeschriebene zeitliche Abstände zwischen verschiedenen Migränemitteln beachten
✓ Bei Einnahme bestimmter Antidepressiva Arzt oder Apotheker informieren
✓ Sämtliche regelmäßig eingenommenen Arzneimittel bei der Beratung angeben
Hinweise
✓ Packungsbeilage vor der Einnahme sorgfältig lesen
✓ Nur zur Behandlung eines akuten Migränekopfschmerzes bestimmt
✓ Nicht zur Migränevorbeugung geeignet
✓ Nicht zur Behandlung der Aura selbst einsetzen
✓ Nicht bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen anwenden
✓ Nicht nach Herzinfarkt oder bei bestimmten Durchblutungsstörungen anwenden
✓ Bei Bluthochdruck und kardiovaskulären Risikofaktoren medizinischen Rat einholen
✓ Nicht mit anderen Triptanen oder Ergotamin-haltigen Migränemitteln kombinieren
✓ Bei ungewöhnlichen oder erstmals auftretenden Kopfschmerzen ärztliche Abklärung durchführen lassen
✓ Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
Wann Kopfschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten
Nicht jeder starke Kopfschmerz ist eine Migräne. Besonders bei erstmals auftretenden oder ungewöhnlichen Beschwerden ist eine medizinische Abklärung wichtig.
✓ Plötzlich einsetzender außergewöhnlich starker Kopfschmerz
✓ Deutlich anderes Beschwerdebild als bei bisherigen Migräneanfällen
✓ Lähmungserscheinungen
✓ Sprachstörungen
✓ Bewusstseinsstörungen
✓ Anhaltende ungewöhnliche Sehstörungen
✓ Kopfschmerzen nach einer Kopfverletzung
✓ Kopfschmerzen zusammen mit hohem Fieber oder Nackensteifigkeit
Bei solchen Beschwerden sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollte Dolortriptan nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden.
Auch während der Stillzeit sollte vor der Anwendung medizinischer Rat eingeholt und die entsprechende Empfehlung der Packungsbeilage beachtet werden.
Migräne und Verkehrstüchtigkeit
Sowohl der Migräneanfall selbst als auch die Behandlung mit Almotriptan können bei manchen Personen Müdigkeit oder Schwindel verursachen.
✓ Persönliche Reaktion auf das Arzneimittel beobachten
✓ Bei Schwindel oder Müdigkeit kein Fahrzeug führen
✓ Bei beeinträchtigter Aufmerksamkeit keine Maschinen bedienen
Wirkstoffe
Inhaltsstoffe
Dolortriptan® bei Migränekopfschmerzen
Bei diagnostizierter Migräne: Dolortriptan®
Migräneattacken sind typischerweise pulsierende, einseitige Kopfschmerzen, die meist von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet werden. Sie können plötzlich auftreten und mit einer Wucht kommen. In einigen Fällen kündigt sich Migräne schon durch eine Aura-Phase an. In dieser Phase leiden die Betroffenen z.B. unter Sehstörungen oder an Schwindel. Bei Migräneattacken ist oft ein normaler Alltag nicht mehr möglich.
Deshalb ist bei Migräne schnelle Hilfe gefragt: Dolortriptan® enthält den speziellen Migräne-Wirkstoff Almotriptan und eignet sich zur Behandlung von diagnostizierter Migräne. Nicht nur der Kopfschmerz wird mit Hilfe von Dolortriptan® gelindert, sondern auch Begleitsymptome einer Migräneattacke wie zum Beispiel Übelkeit und Lichtempfindlichkeit.
Im Idealfall sollte Dolortriptan® bei ersten Anzeichen eingenommen werden. Das erhöht die Chance den Migräneanfall ganz zu stoppen.
Dolortriptan® überzeugt nicht nur durch seine gute Aufnahme vom Körper, sondern das Arzneimittel kann auch eine nachhaltige Wirkung haben. Bei etwa 80 % der Patienten bleibt eine Wiederkehr der Migräne innerhalb von 24 Stunden aus. In der Regel bleibt die Wirksamkeit auch bei wiederkehrenden Attacken bestehen.
Dolortriptan® bei Migräne mit dem Wirkstoff Almotriptan
Migräneattacken sind die Folge von unterschiedlichen Veränderungen, die im Gehirn stattfinden. Dabei spielt der Botenstoff Serotonin eine entscheidende Rolle. Bei einer Migräneattacke wird Serotonin überproduziert. Dagegen versucht der Körper entgegenzuwirken wodurch der Serotoninspiegel zu stark gesenkt werden kann. Folglich weiten sich die Gefäße und werden durchlässig für gewebefeindliche Stoffe. Außerdem werden Nervenzellen erst stark angeregt und dann wieder deaktiviert, was zu einer Störung des Elektrolythaushalt führt. Diese gesamte Reaktion führt zum Migränekopfschmerz.
Bei Migräne können Triptane helfen, die dem körpereigenen Botenstoff Serotonin ähneln. Triptane helfen dabei den gestörten Serotonin-Haushalt wiederherzustellen und die erweiterten Blutgefäße verengen sich wieder. Begleitsymptome wie Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit werden ebenfalls gelindert.
Der in Dolortriptan® enthaltene Wirkstoff ist Almotriptan. Er gehört zu den verträglichsten Triptanen. Almotriptan bindet an Rezeptoren im Gehirn und kann so für eine Linderung der Kopfschmerzen sorgen. Jedoch bindet er nur schlecht an den Rezeptoren des Herz-Kreislauf-Systems und wirkt somit nur dort, wo die Symptome der Migräne entstehen. Almotriptan baut sich im Körper rasch wieder ab.
Anwendung von Dolortriptan®
Verwenden Sie Dolortriptan® nur bei akuten Migräneanfällen, jedoch nicht vorbeugend. Dolortriptan sollte so früh wie möglich nach Einsetzen des Migräneanfalls eingenommen
werden. Dolortriptan® bei Migräne ist nur für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren geeignet.
Die empfohlene Dosis ist eine Dolortriptan®-Tablette mit 12,5 mg Almotriptan. Sollte innerhalb der nächsten 24 Stunden eine weitere Attacke folgen, kann eine zweite Tablette eingenommen werden. Bitte nehmen Sie nur eine zweite Tablette ein, wenn die erste zu einer Linderung der Symptome geführt hat und mindestens 2 Stunden zwischen der Einnahme liegen.
Nehmen Sie die Dolortriptan®-Tablette mit einem Glas Wasser ein. Die Einnahme ist nicht abhängig davon, wann Sie Ihre Mahlzeit zu sich nehmen.
PZN: 03029613
Anbieter: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Packungsgr.: 2St
Produktname: Dolortriptan bei Migräne
Darreichungsform: Filmtabletten
Apothekenpflichtig: Ja
Anwendungsgebiete:
– Migräneanfall
Anwendungshinweise:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Angina pectoris
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
– Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
– Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
– Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Rauchen
– Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Durchfälle
– Mundtrockenheit
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Müdigkeit
– Missempfindungen, wie:
– Kribbeln
– Schwere-, Druck- und Engegefühl, vor allem im Hals
– Tinnitus (Ohrgeräusche)
– Herzklopfen
– Brustschmerzen
– Muskelschmerzen
– Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Pflichttext: Dolortriptan bei Migräne®,Wirkstoff: Almotriptan (in Form von Almotriptan[(RS)-hydroxysuccinat]). Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura. Zur Anwendung bei Erwachsenen von 18 bis 65 Jahren.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Pharmazeutischer Unternehmer: Almirall, S.A., General Mitre, 151, 08022 Barcelona, Spanien. Mitvertrieb: Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 02/2021
Details
| Artikelnummer | 03029613 |
| Anbieter | Kenvue Germany GmbH (OTC) |
| Packungsgröße | 2 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Produktname | Dolortriptan bei Migräne |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Almotriptan malat |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1 Tablette | 1 Tablette | zu Beginn des Anfalls |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Angina pectoris
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
– Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
– Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
– Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Rauchen
– Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Durchfälle
– Mundtrockenheit
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Müdigkeit
– Missempfindungen, wie:
– Kribbeln
– Schwere-, Druck- und Engegefühl, vor allem im Hals
– Tinnitus (Ohrgeräusche)
– Herzklopfen
– Brustschmerzen
– Muskelschmerzen
– Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Triptane (Sulfonamid-Typ)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.













































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