SUMATRIPTAN 50 mg Filmtabletten – Schnelle Hilfe bei Migräneanfällen
✓ Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräne
✓ Bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura
✓ 50 mg Sumatriptan pro Filmtablette
✓ Bewährter Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane
✓ Zur Anwendung bei Erwachsenen von 18 bis 65 Jahren
✓ Möglichst früh nach Beginn der Migränekopfschmerzen einnehmen
✓ Einnahme auch zu einem späteren Zeitpunkt der Migräneattacke möglich
✓ Kann neben den Kopfschmerzen auch typische Begleitsymptome des Migräneanfalls lindern
✓ Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden
✓ Praktische Packung mit 2 Filmtabletten
SUMATRIPTAN 50 mg Filmtabletten – Schnelle Hilfe bei Migräneanfällen 2 Stück
SUMATRIPTAN 50 mg Filmtabletten lindern akute Migräneanfälle mit oder ohne Aura.
Schneller Wirkeintritt bereits nach 30 Minuten.
Rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Produktvorteile von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg
✓ Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräne
✓ Bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura
✓ 50 mg Sumatriptan pro Filmtablette
✓ Bewährter Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane
✓ Zur Anwendung bei Erwachsenen von 18 bis 65 Jahren
✓ Möglichst früh nach Beginn der Migränekopfschmerzen einnehmen
✓ Einnahme auch zu einem späteren Zeitpunkt der Migräneattacke möglich
✓ Kann neben den Kopfschmerzen auch typische Begleitsymptome des Migräneanfalls lindern
✓ Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden
✓ Praktische Packung mit 2 Filmtabletten
✓ Apothekenpflichtiges Arzneimittel
Wirkstoff Sumatriptan
Eine Filmtablette enthält:
✓ 70 mg Sumatriptansuccinat
✓ Entsprechend 50 mg Sumatriptan
Sumatriptan gehört zu den sogenannten Triptanen beziehungsweise 5-HT1-Rezeptor-Agonisten.
Wie wirkt Sumatriptan bei Migräne?
Während eines Migräneanfalls können vorübergehende Veränderungen beziehungsweise Erweiterungen von Blutgefäßen im Kopf eine Rolle spielen.
Sumatriptan bindet an bestimmte Serotonin-Rezeptoren und kann dadurch unter anderem die bei einem Migräneanfall erweiterten Blutgefäße beeinflussen.
Dadurch können:
✓ Migränekopfschmerzen zurückgehen
✓ Übelkeit und Erbrechen als Begleitsymptome gelindert werden
✓ Lichtempfindlichkeit abnehmen
✓ Lärmempfindlichkeit abnehmen
Nur bei zuvor ärztlich diagnostizierter Migräne
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg ist zur Selbstmedikation nur vorgesehen, wenn die Diagnose Migräne zuvor durch einen Arzt gestellt wurde.
Das ist wichtig, da starke oder neuartige Kopfschmerzen auch andere Ursachen haben können.
Bei erstmals auftretenden, ungewöhnlichen oder deutlich veränderten Kopfschmerzen sollte deshalb keine eigenständige Migränebehandlung erfolgen, ohne die Ursache medizinisch abklären zu lassen.
Anwendung
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird erst eingenommen, wenn die Migränekopfschmerzen begonnen haben.
✓ Möglichst früh nach Beginn der Migränekopfschmerzen einnehmen
✓ Eine Einnahme ist auch später während der Migräneattacke möglich
✓ Filmtablette unzerkaut mit Wasser einnehmen
✓ Nicht vorbeugend vor einem Migräneanfall einnehmen
Dosierung für Erwachsene
Für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren gilt:
✓ Übliche Einzeldosis ist 1 Filmtablette mit 50 mg Sumatriptan
✓ Einige Patienten können 100 mg Sumatriptan benötigen
✓ 100 mg entsprechen 2 Filmtabletten zu je 50 mg
✓ Höhere Einzeldosen als 100 mg verbessern die Wirkung nicht
✓ Zwischen zwei Einnahmen müssen mindestens 2 Stunden liegen
✓ Innerhalb von 24 Stunden höchstens 300 mg Sumatriptan einnehmen
✓ 300 mg entsprechen maximal 6 Filmtabletten zu je 50 mg
Die Dosierungshinweise der Packungsbeilage sind genau zu beachten.
Wenn die Migräne nach erfolgreicher Behandlung zurückkehrt
Klingen die Beschwerden nach der ersten Einnahme zunächst ab und treten anschließend erneut auf, kann innerhalb der folgenden 24 Stunden eine weitere Dosis eingenommen werden.
Dabei gilt:
✓ Zwischen den Einnahmen mindestens 2 Stunden Abstand halten
✓ Gesamtdosis von 300 mg Sumatriptan innerhalb von 24 Stunden nicht überschreiten
Wenn die erste Dosis nicht wirkt
Zeigt die erste Dosis bei einer Migräneattacke keinerlei Wirkung, darf für dieselbe Attacke keine zweite Sumatriptan-Dosis eingenommen werden.
Das bedeutet:
✓ Keine weitere Sumatriptan-Filmtablette für dieselbe Attacke einnehmen
✓ Keine andere Sumatriptan-Darreichungsform für dieselbe Attacke verwenden
✓ Arzt oder Apotheker um Rat fragen
Bei einer späteren, neuen Migräneattacke kann Sumatriptan erneut entsprechend der Packungsbeilage angewendet werden.
Nicht zur Vorbeugung von Migräne
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne ist ein Arzneimittel für die Akuttherapie.
Es ist:
✓ Nicht zur täglichen Migräneprophylaxe vorgesehen
✓ Nicht vorbeugend vor einer erwarteten Migräneattacke einzunehmen
✓ Erst nach Beginn der Migränekopfschmerzen anzuwenden
Nicht für Personen unter 18 oder über 65 Jahren
Für die Selbstmedikation ist das Präparat für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren vorgesehen.
✓ Unter 18 Jahren nicht empfohlen
✓ Über 65 Jahren nicht empfohlen
Wann Sumatriptan nicht eingenommen werden darf
Sumatriptan ist nicht für jeden Patienten geeignet.
Das Arzneimittel darf unter anderem nicht angewendet werden:
✓ Bei Allergie gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile
✓ Nach einem Herzinfarkt
✓ Bei bestimmten Erkrankungen der Herzkranzgefäße
✓ Bei bestimmten Durchblutungsstörungen des Herzens
✓ Bei bestimmten peripheren Gefäßerkrankungen
✓ Nach einem Schlaganfall
✓ Nach einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns
✓ Bei schwerer Leberfunktionsstörung
✓ Bei mittelschwerem bis schwerem Bluthochdruck
✓ Bei leichtem, aber nicht ausreichend behandeltem Bluthochdruck
✓ Zusammen mit bestimmten anderen Migränemitteln wie Ergotamin beziehungsweise Ergotaminderivaten
✓ Zusammen mit anderen Triptanen beziehungsweise 5-HT1-Rezeptor-Agonisten
✓ Zusammen mit bestimmten MAO-Hemmern beziehungsweise innerhalb des vorgeschriebenen Abstandes nach deren Absetzen
Die vollständigen Gegenanzeigen und Wechselwirkungen sind der Packungsbeilage zu entnehmen.
Besondere Vorsicht bei Herz-Kreislauf-Risikofaktoren
Vor der Anwendung sollte medizinischer Rat eingeholt werden, wenn ein erhöhtes Risiko für eine Herzerkrankung besteht.
Dies kann beispielsweise relevant sein bei:
✓ Starkem Rauchen
✓ Verwendung von Nikotinersatzprodukten
✓ Diabetes mellitus
✓ Erhöhten Cholesterinwerten
✓ Familiärer Belastung mit Herzerkrankungen
Besonders Männer über 40 Jahre und Frauen nach den Wechseljahren mit entsprechenden Risikofaktoren sollten die Anwendung ärztlich beziehungsweise pharmazeutisch abklären.
Wechselwirkungen mit anderen Migränemitteln
Sumatriptan darf nicht gleichzeitig mit bestimmten anderen Migränemitteln eingenommen werden.
Besonders zu beachten sind:
✓ Andere Triptane
✓ Ergotamin
✓ Ergotaminderivate
✓ Methysergid
Zwischen den verschiedenen Wirkstoffen müssen die in der Packungsbeilage angegebenen zeitlichen Abstände eingehalten werden.
Antidepressiva und Sumatriptan
Auch bei bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen sind Wechselwirkungen möglich.
Dies betrifft insbesondere:
✓ Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
✓ Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer
✓ MAO-Hemmer
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Antidepressiva sollte vor der Anwendung von Sumatriptan Arzt oder Apotheker gefragt werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufig können beispielsweise auftreten:
✓ Schwindel
✓ Müdigkeit oder Benommenheit
✓ Schwächegefühl
✓ Hitzewallungen oder Gesichtsrötung
✓ Vorübergehender Blutdruckanstieg
✓ Kurzatmigkeit
✓ Übelkeit oder Erbrechen
✓ Muskelschmerzen
✓ Kribbeln oder Taubheitsgefühl
✓ Druck-, Schwere- oder Engegefühl
Einige dieser Beschwerden können allerdings auch Bestandteil der Migräneattacke selbst sein.
Druck- oder Engegefühl im Brustbereich ernst nehmen
Nach der Einnahme können vorübergehend Druck-, Schwere- oder Engegefühle auftreten.
Wenn Beschwerden im Brustbereich:
✓ Stark ausgeprägt sind
✓ Nicht rasch wieder verschwinden
✓ Zunehmen
✓ Mit Atemnot oder weiteren ungewöhnlichen Beschwerden verbunden sind
sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollte Sumatriptan nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden.
Sumatriptan geht in die Muttermilch über. Die entsprechenden Empfehlungen der aktuellen Packungsbeilage zum Stillen nach der Einnahme müssen beachtet werden.
Verkehrstüchtigkeit
Sowohl der Migräneanfall selbst als auch die Einnahme von Sumatriptan können Müdigkeit beziehungsweise Benommenheit verursachen.
Deshalb gilt:
✓ Nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, wenn die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt ist
✓ Keine Maschinen bedienen, wenn Müdigkeit oder Benommenheit auftreten
Enthält Lactose
Eine Filmtablette enthält Lactose.
Patienten mit einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern sollten das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen.
Hinweise
✓ Arzneimittel mit 50 mg Sumatriptan pro Filmtablette
✓ Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräne mit oder ohne Aura
✓ Nur nach vorheriger ärztlicher Erstdiagnose einer Migräne anwenden
✓ Für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren
✓ Nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken verwenden
✓ Möglichst früh nach Beginn der Migränekopfschmerzen einnehmen
✓ Übliche Einzeldosis 50 mg
✓ Wenn die erste Dosis nicht wirkt, für dieselbe Attacke keine weitere Sumatriptan-Dosis einnehmen
✓ Bei Wiederkehr zunächst abgeklungener Beschwerden mindestens 2 Stunden Abstand zwischen den Einnahmen einhalten
✓ Maximal 300 mg Sumatriptan innerhalb von 24 Stunden
✓ Nicht gleichzeitig mit anderen Triptanen oder Ergotaminderivaten anwenden
✓ Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und entsprechenden Risikofaktoren besondere Vorsicht beachten
✓ Enthält Lactose
✓ Für Kinder unzugänglich aufbewahren
✓ Packungsbeilage vor der Anwendung sorgfältig lesen
Migräne-Tabletten gegen das Gewitter im Kopf: Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne
Starke, oft halbseitige Kopfschmerzen, begleitet von den typischen Symptomen wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen oder Licht- bzw. Lärmempfindlichkeit: Wem das bekannt vorkommt, der leidet wie etwa 10-15 % der deutschen Bevölkerung an einer häufig auftretenden Kopfschmerzerkrankung: Migräne*. Die Erkrankung trifft Männer wie Frauen und auch Kinder und Jugendliche können betroffen sein. Der episodisch wiederkehrende Kopfschmerz mit seinen Begleiterscheinungen setzt Patienten stark zu. Unbehandelt ist ein normaler Alltag meist nicht denkbar. Die Wirkstoffe aus der Familie der Triptane haben sich in der Migräne-Therapie bewährt, weil sie besonders gezielt wirken. Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne mit dem gleichnamigen Wirkstoff hilft deshalb gut bei Migräne.
Schnell wirksam – Sumatriptan auch bei wiederkehrenden Migräne-Kopfschmerzen
Der entscheidende Vorteil: Das Triptan Sumatriptan wirkt gezielt und vor allem schnell. Hinter Migräne steckt vermutlich u. a. ein gestörtes Gleichgewicht des Serotonin-Haushaltes im Gehirn. Infolgedessen erweitern und entzünden sich Blutgefäße und Nerven werden aktiviert. Resultat ist starker Kopfschmerz mit Übelkeit oder Erbrechen. Sumatriptan sorgt für schnelle Hilfe. Es verengt die Blutgefäße. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass sich die Entzündung um die Blutgefäße und Hirnhaut zurückbildet. Dadurch werden nicht nur die starken Kopfschmerzen, sondern auch begleitende Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Licht- und Lärmempfindlichkeit effektiv gelindert. So werden Schmerzen und Symptome schnell reduziert. Ein Wirkeintritt ist bereits nach 30 Minuten spürbar. Sumatriptan ist auch bei wiederkehrenden Migräne-Schmerzen wirksam. Treten diese innerhalb von 24 Stunden erneut auf, kann eine weitere Tablette Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne eingenommen werden. Angewendet werden soll Sumatriptan nur von Personen, bei denen Migräne ärztlich diagnostiziert wurde. Sumatriptan darf keinesfalls an mehr als 10 Tagen pro Monat angewendet werden. Häufen sich die Migräne-Anfälle, muss die Therapie ggf. überprüft werden. Das Mittel ist frei von Gluten.
Details
| Artikelnummer | 16529843 |
| Anbieter | ratiopharm GmbH |
| Packungsgröße | 2 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Produktname | Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Sumatriptan succinat |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Gesichtsrötung, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1-2 Tabletten | 1-2 Tabletten | zu Beginn des Anfalls |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Bluthochdruck
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
– Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
– Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
– Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Epilepsie
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Rauchen
– Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Müdigkeit
– Allgemeine Schwäche
– Hitzewallungen
– Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Missempfindungen, wie:
– Taubheitsgefühl
– Kribbeln
– Schwere-, Druck- und Engegefühl
– Muskelschmerzen
– Anfälle von Atemnot
– Kältegefühl
– Wärmegefühl
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Triptane (Sulfonamid-Typ)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



























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