✓ Mit 40 mg Ibuprofen pro Milliliter
✓ Speziell für die Anwendung bei Kindern
✓ Zur symptomatischen Behandlung von Fieber
✓ Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Schmerzlindernde Wirkung
✓ Fiebersenkende Wirkung
✓ Entzündungshemmende Eigenschaften
✓ Flüssige Darreichungsform
✓ Körpergewichtsabhängige Dosierung
✓ Vergleichsweise kleines Einnahmevolumen durch 40 mg/ml Konzentration
✓ Praktisch für Kinder, die keine Tabletten schlucken können
✓ Individuell abmessbare Einzeldosis
✓ Bewährter Wirkstoff Ibuprofen
✓ Zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen
Wichtiger Hinweis:
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
IBU-RATIOPHARM Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml – Zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung bei Kindern 100ml
Erfahren Sie mehr über IBU-RATIOPHARM Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung bei Kindern.
Dieser Fiebersaft enthält den Wirkstoff Ibuprofen, der sowohl fiebersenkend als auch schmerzlindernd wirkt und zur Behandlung
von Fieber und leichten bis mäßigen Schmerzen bei Kindern eingesetzt wird.
Ideal für die Behandlung von Erkältungen, Grippe und anderen Erkrankungen.
Erfahren Sie mehr über seine Anwendung und Vorteile.
Produktbeschreibung
Ibu-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml ist ein Arzneimittel zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Fieber sowie leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Die Suspension enthält 40 mg Ibuprofen pro Milliliter. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR, und besitzt schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften.
Der Wirkstoff hemmt die Bildung bestimmter körpereigener Botenstoffe, der sogenannten Prostaglandine. Diese spielen bei der Entstehung von Schmerzen, Entzündungsreaktionen und Fieber eine wichtige Rolle.
Der Fiebersaft kann beispielsweise bei Fieber im Rahmen von Infekten sowie bei verschiedenen leichten bis mäßig starken Schmerzen angewendet werden.
Die flüssige Darreichungsform erleichtert die Verabreichung bei Kindern, die Tabletten noch nicht schlucken können. Aufgrund der Konzentration von 40 mg Ibuprofen pro Milliliter lässt sich die benötigte Wirkstoffmenge mit einem relativ kleinen Flüssigkeitsvolumen dosieren.
Die genaue Dosierung richtet sich in erster Linie nach dem Körpergewicht des Kindes. Die alters- und gewichtsabhängigen Dosierungsangaben der Packungsbeilage müssen deshalb sorgfältig beachtet werden.
Grundsätzlich sollte die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten zur Linderung der Beschwerden erforderlichen Zeitraum angewendet werden.
Produktvorteile
✓ Mit 40 mg Ibuprofen pro Milliliter
✓ Speziell für die Anwendung bei Kindern
✓ Zur symptomatischen Behandlung von Fieber
✓ Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Schmerzlindernde Wirkung
✓ Fiebersenkende Wirkung
✓ Entzündungshemmende Eigenschaften
✓ Flüssige Darreichungsform
✓ Körpergewichtsabhängige Dosierung
✓ Vergleichsweise kleines Einnahmevolumen durch 40 mg/ml Konzentration
✓ Praktisch für Kinder, die keine Tabletten schlucken können
✓ Individuell abmessbare Einzeldosis
✓ Bewährter Wirkstoff Ibuprofen
✓ Zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen
Anwendung
Die Dosierung von Ibu-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes. Das Körpergewicht ist für die Ermittlung der geeigneten Dosis entscheidend.
Die benötigte Menge der Suspension wird mit der vorgesehenen Dosierhilfe sorgfältig abgemessen.
Die jeweiligen Einzeldosen können bei Bedarf über den Tag verteilt gegeben werden. Zwischen den einzelnen Einnahmen muss der in der Packungsbeilage angegebene zeitliche Mindestabstand eingehalten werden.
Die gewichtsabhängige maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
Vor der Entnahme sollte die Suspension entsprechend den Angaben der Packungsbeilage gut geschüttelt werden, damit sich der Wirkstoff gleichmäßig verteilt.
Bei einem empfindlichen Magen kann die Einnahme während einer Mahlzeit erfolgen.
Das Arzneimittel sollte bei Kindern ohne ärztliche Rücksprache nur über den in der Packungsbeilage angegebenen kurzen Zeitraum angewendet werden.
Hinweis
Ibu-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder einen anderen Bestandteil des Arzneimittels besteht oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure beziehungsweise anderen NSAR bereits Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind.
Bei bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen sowie schweren Erkrankungen von Nieren, Leber oder Herz darf Ibuprofen nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden.
Besondere Vorsicht ist bei Kindern mit Flüssigkeitsmangel erforderlich. Dieser kann beispielsweise durch länger anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme entstehen und das Risiko für Nierenprobleme erhöhen.
Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen ibuprofenhaltigen Arzneimitteln oder weiteren NSAR sollte vermieden werden.
Bei länger anhaltendem oder hohem Fieber, starken Schmerzen, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Atemnot, Hautreaktionen oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Da der Fiebersaft 40 mg Ibuprofen pro Milliliter enthält, darf die Dosierung nicht mit niedriger konzentrierten Ibuprofen-Säften verwechselt werden. Die Dosierangaben des konkreten Präparates sind genau einzuhalten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren und die vollständigen Angaben der Packungsbeilage beachten.
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgr.: 100ml
Produktname: IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder
Darreichungsform: Saft
Apothekenpflichtig: Ja
Anwendungsgebiete:
– Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
– Kopfschmerzen
– Zahnschmerzen
– Regelschmerzen
– Fieber
Anwendungshinweise:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Sie können das Arzneimittel auch mit Wasser oder Tee verdünnen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
– Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen-Darm-Beschwerden
– Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
– Morbus Crohn
– Colitis ulcerosa
– Blutbildungsstörungen
– Bluthochdruck
– Herzschwäche
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
– Lupus erythematodes
– Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Sodbrennen
– Blähungen
– Durchfälle
– Verstopfung
– Bauchschmerzen
– Blutungen im Magen-Darm-Bereich
– Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Magenschleimhautentzündung
– Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schlaflosigkeit
– Reizbarkeit
– Erregung
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Hautausschlag
– Juckreiz
– Anfälle von Atemnot
– Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Konservierungsmittel Sorbinsäure (E-Nummer E 200, E 201, E 202, E 203)!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Details
| Artikelnummer | 00696289 |
| Anbieter | ratiopharm GmbH |
| Packungsgröße | 100 ml |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Saft |
| Produktname | IBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ibuprofen |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Kleinkinder von 1-3 Jahren (mit 10-15kg Körpergewicht) |
2,5ml | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Kinder von 3-6 Jahren (mit 16-19kg Körpergewicht) |
3,75ml | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Kinder von 6-9 Jahren (mit 20-29kg Körpergewicht) |
5ml | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Kinder von 9-12 Jahren (mit 30-39kg Körpergewicht) |
7,5ml | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40kg Körpergewicht) |
5-10ml | 1-4 mal täglich (max. 30ml pro Tag) |
im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Blutbildungsstörungen
– Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
– Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
– Aktive Blutungen, wie:
– Hirnblutungen
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Stark eingeschränkte Nierenfunktion
– Schwere Herzschwäche
– Schwerer Flüssigkeitsmangel
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen-Darm-Beschwerden
– Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
– Morbus Crohn
– Colitis ulcerosa
– Bluthochdruck
– Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
– Lupus erythematodes
– Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
– Windpocken
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Kinder unter 10 kg Körpergewicht: In dieser Gruppe darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Sodbrennen
– Blähungen
– Durchfälle
– Verstopfung
– Bauchschmerzen
– Blutungen im Magen-Darm-Bereich
– Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Magenschleimhautentzündung
– Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
– Entzündungen der Mundschleimhaut
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schlaflosigkeit
– Reizbarkeit
– Erregung
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Hautausschlag
– Juckreiz
– Anfälle von Atemnot
– Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
– Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)
– Geschwür im Mund
– Asthmaanfall, gebenenfalls mit Blutdruckabfall
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
– Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Sorbinsäure!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Erdbeeren!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.



























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