✓ Zur Behandlung von chronischer Verstopfung
✓ Mit Macrogol 3350
✓ Macht harten Stuhl weicher
✓ Erleichtert die Darmentleerung
✓ Bindet Wasser im Darm
✓ Erhöht den Wassergehalt des Stuhls
✓ Unterstützt einen leichteren Stuhlgang
✓ Mit Elektrolyten
✓ Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
✓ Einfache Zubereitung mit Wasser
✓ Individuell dosierbar entsprechend der Gebrauchsinformation
✓ Für Erwachsene geeignet
✓ Für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet
✓ Auch bei länger bestehender Verstopfung einsetzbar
✓ Bewährtes osmotisch wirkendes Abführmittel
Macrogol AL 13,7 g Pulver – bei chronischer Verstopfung 30 Stück
Wenn es länger als drei Tage nicht zum Stuhlgang gekommen ist spricht man von Verstopfung. Der Stuhl ist klumpig, hart oder es muss stark gepresst werden. Dazu gesellen sich oft Bauchschmerzen. Diese Probleme kennen nicht nur ältere Menschen, sondern auch viele Urlauber. Bestimmte Ernährungsgewohnheiten, eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und Bewegungsmangel führen oft zu Darmträgheit.
Macrogol AL 13,7 g Pulver bei chronischer Verstopfung
Macrogol AL 13,7 g ist ein Abführmittel zur Behandlung von chronischer Verstopfung. Das Pulver wird vor der Einnahme in Wasser aufgelöst und anschließend getrunken. Macrogol 3350 bindet Wasser im Darm, erhöht dadurch den Wassergehalt des Stuhls und macht ihn weicher. Dies erleichtert die natürliche Darmentleerung. Zusätzlich enthält das Arzneimittel Elektrolyte, die die Behandlung mit Macrogol ergänzen.
Vorteile von Macrogol AL 13,7 g
✓ Zur Behandlung von chronischer Verstopfung
✓ Mit Macrogol 3350
✓ Macht harten Stuhl weicher
✓ Erleichtert die Darmentleerung
✓ Bindet Wasser im Darm
✓ Erhöht den Wassergehalt des Stuhls
✓ Unterstützt einen leichteren Stuhlgang
✓ Mit Elektrolyten
✓ Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
✓ Einfache Zubereitung mit Wasser
✓ Individuell dosierbar entsprechend der Gebrauchsinformation
✓ Für Erwachsene geeignet
✓ Für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet
✓ Auch bei länger bestehender Verstopfung einsetzbar
✓ Bewährtes osmotisch wirkendes Abführmittel
Macrogol 3350 als bewährter Wirkstoff
Macrogol 3350 gehört zu den osmotisch wirkenden Abführmitteln. Der Wirkstoff verbleibt weitgehend im Darm und bindet dort Wasser. Dadurch wird der Darminhalt weicher und das Stuhlvolumen kann zunehmen.
✓ Enthält Macrogol 3350
✓ Bindet Wasser im Darm
✓ Erhöht den Wasseranteil des Stuhls
✓ Macht festen Stuhl weicher
✓ Unterstützt die natürliche Darmentleerung
Mit Elektrolyten
Neben Macrogol enthält das Arzneimittel Elektrolyte. Diese sind Bestandteil der gebrauchsfertigen Trinklösung und begleiten die osmotische Wirkung von Macrogol.
✓ Kombination aus Macrogol und Elektrolyten
✓ Enthält Natriumchlorid
✓ Enthält Natriumhydrogencarbonat
✓ Enthält Kaliumchlorid
✓ Zur Herstellung einer definierten Trinklösung
Wie Macrogol bei Verstopfung wirkt
Bei Verstopfung ist der Stuhl häufig hart und trocken. Macrogol bindet Wasser und hält dieses im Darminhalt zurück. Dadurch wird der Stuhl weicher und kann leichter ausgeschieden werden.
✓ Erhöht den Wassergehalt im Stuhl
✓ Weicht harten Stuhl auf
✓ Unterstützt einen leichteren Stuhlgang
✓ Erleichtert die Darmpassage
✓ Wirkt auf physikalischem Weg über die Wasserbindung
Bei chronischer Verstopfung
Macrogol AL 13,7 g ist insbesondere für die Behandlung chronischer Verstopfung vorgesehen. Chronische Verstopfung kann sich unter anderem durch seltenen Stuhlgang, harten Stuhl oder erschwerte Darmentleerung bemerkbar machen.
✓ Bei chronischer Obstipation
✓ Bei hartem Stuhl
✓ Bei erschwerter Darmentleerung
✓ Bei länger bestehenden Verstopfungsbeschwerden
✓ Zur symptomatischen Behandlung
Dosierung bei Verstopfung
Erwachsene, Jugendliche ab 12 Jahren und ältere Patienten nehmen entsprechend der individuellen Ausprägung der Verstopfung üblicherweise 1 bis 3 Beutel täglich in aufgeteilten Dosen ein.
✓ Üblicherweise 1 bis 3 Beutel täglich
✓ Dosierung nach individuellem Bedarf
✓ Tagesmenge kann auf mehrere Einnahmen verteilt werden
✓ Dosierung entsprechend der Wirkung anpassen
✓ Gebrauchsinformation beachten
Ein Beutel wird in Wasser aufgelöst
Der Inhalt eines Beutels wird zur Einnahme in etwa 125 ml Wasser aufgelöst. Die Lösung wird anschließend getrunken.
✓ 1 Beutel in etwa 125 ml Wasser auflösen
✓ Pulver vollständig auflösen
✓ Zubereitete Lösung trinken
✓ Einfache Anwendung
✓ Für jede Dosis frisch zubereiten
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Macrogol AL 13,7 g ist zur Behandlung der chronischen Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren vorgesehen.
✓ Für Erwachsene
✓ Für Jugendliche ab 12 Jahren
✓ Altersangaben der Gebrauchsinformation beachten
✓ Für jüngere Kinder nicht ohne geeignete medizinische Empfehlung verwenden
Wirkung kann verzögert einsetzen
Macrogol ist kein Abführmittel, das zwingend unmittelbar nach der ersten Einnahme wirkt. Bis sich eine ausreichende Wirkung entwickelt, kann etwas Zeit erforderlich sein.
✓ Wirkung entwickelt sich nach der Einnahme
✓ Keine zusätzliche Überdosierung bei ausbleibender Sofortwirkung
✓ Regelmäßige Einnahme entsprechend der Dosierung
✓ Dosis am individuellen Behandlungserfolg ausrichten
Ausreichend trinken
Die mit Macrogol zubereitete Flüssigkeit ersetzt nicht die normale tägliche Flüssigkeitsaufnahme. Während der Behandlung sollte deshalb weiterhin auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
✓ Ausreichend Flüssigkeit trinken
✓ Zubereitungslösung nicht als gesamte tägliche Flüssigkeitszufuhr betrachten
✓ Regelmäßig trinken
✓ Flüssigkeitsbedarf individuell berücksichtigen
✓ Besonders bei älteren Menschen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
Ernährung bei Verstopfung
Neben der medikamentösen Behandlung können eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung eine normale Darmfunktion unterstützen.
✓ Ballaststoffreiche Ernährung berücksichtigen
✓ Ausreichend trinken
✓ Regelmäßige Bewegung
✓ Feste Toilettenroutine kann hilfreich sein
✓ Stuhldrang möglichst nicht dauerhaft unterdrücken
Einnahme anderer Arzneimittel beachten
Macrogol kann die Aufnahme anderer gleichzeitig eingenommener Arzneimittel vorübergehend beeinflussen. Deshalb sollten andere Medikamente nicht unmittelbar zusammen mit Macrogol eingenommen werden.
✓ Andere Arzneimittel zeitlich berücksichtigen
✓ Einnahmeabstände beachten
✓ Regelmäßig verwendete Medikamente berücksichtigen
✓ Bei wichtigen Dauermedikamenten Arzt oder Apotheker fragen
✓ Arzneimitteltherapie nicht eigenmächtig verändern
Elektrolythaushalt beachten
Durchfall oder eine übermäßig starke abführende Wirkung können den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt beeinflussen. Besonders bei älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Personen ist dies zu berücksichtigen.
✓ Starken Durchfall vermeiden
✓ Flüssigkeitshaushalt beachten
✓ Elektrolythaushalt berücksichtigen
✓ Bei Schwäche oder ungewöhnlichen Beschwerden medizinischen Rat einholen
✓ Dosierung bei zu starker Wirkung überprüfen
Bei Herz- und Nierenerkrankungen Rücksprache halten
Personen mit bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen sollten die Anwendung und insbesondere größere Flüssigkeits- und Elektrolytmengen gegebenenfalls medizinisch abstimmen.
✓ Herzerkrankungen berücksichtigen
✓ Nierenerkrankungen berücksichtigen
✓ Elektrolythaushalt beachten
✓ Bei relevanten Vorerkrankungen medizinischen Rat einholen
✓ Keine eigenmächtige Überdosierung
Nicht bei Darmverschluss anwenden
Macrogol AL darf nicht angewendet werden, wenn ein Darmverschluss oder eine Verengung des Verdauungstraktes vorliegt beziehungsweise vermutet wird.
✓ Nicht bei Darmverschluss anwenden
✓ Nicht bei relevanter Darmverengung anwenden
✓ Starke ungeklärte Bauchschmerzen ärztlich abklären
✓ Bei Verdacht auf Darmverschluss sofort medizinische Hilfe suchen
Bestimmte schwere Darmerkrankungen beachten
Bei schweren entzündlichen Darmerkrankungen oder einem Darmdurchbruch darf Macrogol nicht ohne entsprechende medizinische Beurteilung angewendet werden.
✓ Schwere entzündliche Darmerkrankungen berücksichtigen
✓ Darmdurchbruch ausschließen
✓ Toxisches Megakolon berücksichtigen
✓ Bei schweren Darmerkrankungen medizinischen Rat einholen
Schwangerschaft und Stillzeit
Macrogol wird nur in sehr geringem Umfang beziehungsweise praktisch nicht systemisch aufgenommen. Die Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit kann entsprechend der medizinischen beziehungsweise pharmazeutischen Empfehlung erfolgen.
✓ Schwangerschaft bei der Anwendung berücksichtigen
✓ Stillzeit berücksichtigen
✓ Bei Unsicherheit Arzt oder Apotheker fragen
✓ Keine unnötig hohe Dosierung verwenden
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Macrogol AL Nebenwirkungen verursachen. Diese betreffen überwiegend den Magen-Darm-Bereich und hängen teilweise von der verwendeten Dosierung ab.
✓ Bauchschmerzen können auftreten
✓ Blähungen sind möglich
✓ Durchfall kann auftreten
✓ Übelkeit ist möglich
✓ Völlegefühl kann auftreten
✓ Bei zu starker Wirkung Dosierung überprüfen
Durchfall bei zu hoher Dosierung
Eine zu hohe Macrogol-Dosis kann zu Durchfall führen. In diesem Fall sollte die Dosierung reduziert oder die Einnahme vorübergehend unterbrochen werden, bis sich die Beschwerden gebessert haben.
✓ Durchfall kann auf eine zu hohe Dosis hinweisen
✓ Dosierung gegebenenfalls reduzieren
✓ Bei starkem Flüssigkeitsverlust ausreichend trinken
✓ Anhaltenden starken Durchfall medizinisch abklären
✓ Elektrolytverluste berücksichtigen
Wann ärztlicher Rat erforderlich ist
Neu auftretende oder ungewöhnlich starke Verstopfung kann unterschiedliche Ursachen haben. Bestimmte Begleitsymptome sollten daher medizinisch abgeklärt werden.
✓ Starke oder zunehmende Bauchschmerzen untersuchen lassen
✓ Blut im Stuhl ärztlich abklären
✓ Unbeabsichtigten Gewichtsverlust untersuchen lassen
✓ Wiederholtes Erbrechen medizinisch abklären
✓ Plötzlich neu auftretende starke Verstopfung untersuchen lassen
✓ Anhaltende Beschwerden trotz Behandlung ärztlich abklären
Wichtige Hinweise zu Macrogol AL 13,7 g
Macrogol AL 13,7 g sollte entsprechend der Gebrauchsinformation angewendet werden. Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Wirkung und sollte nicht unnötig erhöht werden.
✓ Zur Behandlung chronischer Verstopfung
✓ Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
✓ Üblicherweise 1 bis 3 Beutel täglich
✓ Jeden Beutel in etwa 125 ml Wasser auflösen
✓ Ausreichend zusätzliche Flüssigkeit trinken
✓ Andere Arzneimittel bei der Einnahme berücksichtigen
✓ Nicht bei Darmverschluss anwenden
✓ Schwere Darmerkrankungen berücksichtigen
✓ Bei starkem Durchfall Flüssigkeits- und Elektrolytverluste beachten
✓ Empfohlene Dosierung nicht unnötig überschreiten
✓ Gebrauchsinformation sorgfältig lesen
✓ Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
Macrogol AL 13,7 g für eine erleichterte Darmentleerung
Macrogol AL 13,7 g Pulver ist ein osmotisch wirkendes Abführmittel zur Behandlung chronischer Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Macrogol 3350 bindet Wasser im Darm und macht dadurch harten Stuhl weicher, sodass die Darmentleerung erleichtert wird. Das Pulver wird vor der Einnahme in Wasser aufgelöst. Die Dosierung kann innerhalb der empfohlenen Vorgaben an den individuellen Bedarf angepasst werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie die Beachtung möglicher Wechselwirkungen und Gegenanzeigen sind während der Anwendung wichtig.
Abführmittel zum Trinken
Der Wirkstoff Macrogol steht als Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen zur Verfügung. Die hergestellte Lösung bindet Wasser und quillt zu einem Gel auf, das den verhärteten Stuhl im Darm aufweicht und dadurch den Stuhlgang erleichtern kann. Dieses Prinzip funktioniert auch, wenn die Verstopfung bereits über einen langen Zeitraum besteht.
ANWENDUNGSEMPFEHLUNG:
Soweit ärztlich nicht anders verordnet geben Erwachsene, Kinder ab 12 Jahren und ältere Patienten den Beutelinhalt in ein Glas und fügen 125 ml Wasser hinzu. Der Inhalt wird umgerührt bis sich das gesamte Pulver aufgelöst hat und die Lösung klar oder leicht trüb ist. Diese wird getrunken. Für die meisten Patienten beträgt die normale Dosis 1 – 2 Beutel pro Tag. In Abhängigkeit vom Ergebnis können 3 Beutel pro Tag erforderlich sein. Die Dosis hängt von der Schwere der Verstopfung ab. Die Dosis kann nach ein paar Tagen auf die niedrigste wirksame Dosis herabgesetzt werden. Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel 2 Wochen. Wenn die Beschwerden auch nach 2 Wochen Behandlung weiterhin bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Zur Behandlung von schwersten Verstopfungen (Koprostase) empfiehlt es sich, den Inhalt von 8 Beuteln in 1 l Wasser aufzulösen. Die gebrauchsfertige Lösung sollte nicht länger als 24 Stunden in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahrt werden und die Behandlung mit MACROGOL AL nicht länger als drei Tage dauern.
Gewohnheiten ändern
Eine Ernährungsumstellung kann in viele Fällen eine Verstopfung vorbeugen. Morgens ein Glas Mineralwasser oder Fruchtsaft auf nüchternen Magen und ein ballaststoffreiches Frühstück regen zudem die Verdauung an. Die Darmentleerung zu festen Zeiten spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn eine häufige Unterdrückung des Stuhlgangs verringert die Darmaktivität.
Bewegung nicht vergessen
Auch ausreichend Bewegung bringt den Darm in Schwung. Vielsitzer und beruflich Reisende kennen das Phänomen der Verstopfung nach langen Bewegungs- pausen. Hier können regelmäßige Spaziergänge oder andere Formen der Bewegung Abhilfe schaffen. So kann beispielsweise Yoga helfen den Darm wieder in Schwung zu bringen.
Im Alter
Das Risiko, an Verstopfung zu leiden, steigt mit zunehmendem Alter. Immobilität und Bettlägerigkeit führen zu anhaltender Darmträgheit. Zusätzlich lässt das Durstgefühl im Alter nach und die Flüssigkeitsaufnahme sinkt, was ebenfalls eine Verstopfung begünstigt. Kontrolliertes Trinken und Bewegung im Rahmen der Möglichkeiten können die Darmaktivität unterstützen.
Details
| Artikelnummer | 09474107 |
| Anbieter | ALIUD Pharma GmbH |
| Packungsgröße | 30 St |
| Packungsnorm | N2 |
| Darreichungsform | Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen |
| Produktname | Macrogol AL 13,7 g |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).
Lassen Sie sich zu der Art der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Normalerweise beträgt die Dauer der Behandlung einer Verstopfungn nicht mehr als 2 Wochen; die Behandlung kann jedoch bei Bedarf wiederholt werden.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schmerzen und Blähungen sowie zu Durchfällen und Erbrechen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 1 Beutel | 1-3 mal täglich | unabhängig von der Mahlzeit |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Darmverschluss
– Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
– Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefahr eines Durchbruchs
– Toxisches Megakolon (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
– Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
– Colitis ulcerosa
– Morbus Crohn
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Herzschwäche
– Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
– Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Durchfälle
– Blähungen
– Völlegefühl
– Bauchschmerzen
– Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
– Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.








































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