✓ Mit 2,5 mg Naratriptan pro Filmtablette
✓ Zur akuten Behandlung von Migränekopfschmerzen
✓ Bei Migräneanfällen mit Aura anwendbar
✓ Bei Migräneanfällen ohne Aura anwendbar
✓ Kann neben Kopfschmerzen auch begleitende Migränesymptome lindern
✓ Gezielter Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane
✓ Praktische Darreichungsform als Filmtablette
✓ Zur Einnahme nach Beginn des Migränekopfschmerzes
✓ Für Erwachsene im vorgesehenen Altersbereich geeignet
NARATRIPTAN AL akut 2,5 mg Filmtabletten -Zur Behandlung von akuten Migräneattacken 2 Stück
Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten lindern Migräneanfälle gezielt und helfen bei typischen Begleitsymptomen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit.
Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten
Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten sind ein Arzneimittel zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura. Jede Filmtablette enthält 2,5 mg Naratriptan. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Triptane und setzt gezielt an Mechanismen an, die an der Entstehung der Migränekopfschmerzen beteiligt sind. Naratriptan AL akut ist für die Behandlung einer bestehenden Migräneattacke vorgesehen und nicht zur Vorbeugung von Migräneanfällen geeignet.
Vorteile von Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten
✓ Mit 2,5 mg Naratriptan pro Filmtablette
✓ Zur akuten Behandlung von Migränekopfschmerzen
✓ Bei Migräneanfällen mit Aura anwendbar
✓ Bei Migräneanfällen ohne Aura anwendbar
✓ Kann neben Kopfschmerzen auch begleitende Migränesymptome lindern
✓ Gezielter Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane
✓ Praktische Darreichungsform als Filmtablette
✓ Zur Einnahme nach Beginn des Migränekopfschmerzes
✓ Für Erwachsene im vorgesehenen Altersbereich geeignet
Produktbeschreibung
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die typischerweise mit anfallsartig auftretenden Kopfschmerzen verbunden ist. Begleitend können Übelkeit, Erbrechen sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen auftreten. Bei manchen Betroffenen geht dem Kopfschmerz eine sogenannte Aura voraus.
Naratriptan AL akut enthält den Wirkstoff Naratriptan aus der Gruppe der 5-HT1-Rezeptoragonisten, die auch als Triptane bezeichnet werden. Der Wirkstoff beeinflusst bestimmte Serotonin-Rezeptoren und wirkt damit gezielt auf Vorgänge ein, die während einer Migräneattacke eine Rolle spielen.
Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Akutbehandlung der Kopfschmerzphase einer Migräneattacke vorgesehen. Es sollte erst angewendet werden, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat, und eignet sich nicht zur vorbeugenden Einnahme.
Naratriptan AL akut sollte nur angewendet werden, wenn eine Migräne eindeutig diagnostiziert wurde.
Anwendung
Naratriptan AL akut sollte möglichst früh nach Beginn des Migränekopfschmerzes eingenommen werden. Das Arzneimittel kann jedoch auch bei einer späteren Einnahme während der Migräneattacke noch angewendet werden.
Für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren beträgt die empfohlene Dosis eine Filmtablette mit 2,5 mg Naratriptan. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser eingenommen.
Sind die Beschwerden nach der ersten Tablette zunächst zurückgegangen und treten anschließend erneut auf, kann frühestens nach 4 Stunden eine zweite Tablette eingenommen werden.
Innerhalb von 24 Stunden dürfen höchstens zwei Filmtabletten mit jeweils 2,5 mg Naratriptan eingenommen werden. Hat die erste Tablette bei einer Migräneattacke keine Wirkung gezeigt, sollte für dieselbe Attacke keine zweite Tablette eingenommen werden.
Hinweis
Naratriptan AL akut darf bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei bestimmten Durchblutungsstörungen, schwerer Nieren- oder Leberfunktionsstörung sowie bei bestimmten Formen von Bluthochdruck nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht gleichzeitig mit Ergotamin beziehungsweise Ergotaminderivaten oder anderen Triptanen angewendet werden. Auch bei der gleichzeitigen Einnahme bestimmter Antidepressiva sind mögliche Wechselwirkungen zu berücksichtigen.
Nach der Einnahme können vorübergehend Druck, Schmerzen oder ein Engegefühl im Brust- beziehungsweise Halsbereich auftreten. Bei starken oder ungewöhnlichen Beschwerden sollte keine weitere Dosis eingenommen und unverzüglich medizinischer Rat eingeholt werden.
Naratriptan AL akut wird für Personen unter 18 Jahren und über 65 Jahren nicht empfohlen. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion gelten besondere Dosierungsbeschränkungen.
Bei ungewöhnlich starken Kopfschmerzen, deutlich verändertem Kopfschmerzmuster oder neurologischen Beschwerden sollte vor einer Selbstbehandlung eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Fazit
Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten bieten eine gezielte Akutbehandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura. Der Wirkstoff Naratriptan gehört zur Gruppe der Triptane und kann Migränekopfschmerzen sowie typische Begleiterscheinungen lindern. Das Arzneimittel wird nach Beginn des Migränekopfschmerzes angewendet und ist nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken vorgesehen.
Einseitige, pulsierende Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit – die Symptome einer Migräne können den Alltag von Betroffenen stark einschränken. In einigen Fällen kündigt eine sogenannte Aura die wiederkehrenden Anfälle an, die mit Seh- oder Sprachstörungen, Kribbeln, Schwindel oder Lähmungen einhergehen können.
Die Auslöser für Migräne sind vielfältig: Stress, Schlafmangel, hormonelle Umstellungen im Menstruationszyklus der Frau, der Konsum bestimmter Getränke oder Nahrungsmittel (z.B. Kaffee, Käse oder Rotwein), das Auslassen einer Mahlzeit, wenn zu wenig getrunken wurde, aber auch bestimmte Wetterlagen (Föhn). Die Ursachen selbst sind noch nicht bekannt. Bei einer Migräne kommt es zu einer übermäßigen Erregung von Nervennetzen, darunter dem Trigeminus-Nerv. Dies bewirkt eine Erweiterung und Reizung der Blutgefäße im Gehirn und schließlich eine Entzündungsreaktion.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Schmerzmitteln wirken Triptane wie NARATRIPTAN AL akut 2,5m g Filmtabletten spezifisch diesem Mechanismus entgegen. Dazu imitieren sie die Eigenschaften des körpereigenen Botenstoffs Serotonin und führen zu einer Verengung der Blutgefäße in den Hirnhäuten. Gleichzeitig blockieren sie die Freisetzung von Entzündungsproteinen und Schmerzimpulsen. Da Triptane auf neurologischer Ebene ansetzen, wirken sie ausschließlich bei Migräne und Cluster-Kopfschmerz, nicht etwa beim Spannungskopfschmerz.
Migräne bedingte Kopfschmerzen lindern
NARATRIPTAN AL akut 2,5m g Filmtabletten kann zur akuten Behandlung von Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen eingesetzt werden. Als selektiver Agonist der 5-Hydroxytryptamin1-(5-HT1-)- Rezeptoren führt es zu einem Zusammenziehen (Kontraktion) der Blutgefäße. Zusätzlich weisen experimentelle Studien daraufhin, dass Naratriptan die Aktivität des Trigeminus-Nervs hemmt. Wahrscheinlich tragen diese beiden Mechanismen zur Wirkung von Naratriptan beim Menschen bei.2 Der Wirkeintritt erfolgt nach etwa 1 Stunde3 und ein Wirkmaximum wird nach 2-3 Stundenerreicht.
NARATRIPTAN AL akut 2,5m g Filmtabletten enthält pro Filmtablette 2,5m g Naratriptan als Naratriptanhydrochlorid. Weitere Bestandteile mit bekannter Wirkung: 174,8m g Lactose und 0,28m g entölte Phospholipide aus Sojabohnen.
ANWENDUNGSEMPFEHLUNG
Erwachsene
NARATRIPTAN AL akut 2,5 mg Filmtabletten sollte von Erwachsenen so früh wie möglich nach Auftreten des Migränekopfschmerzes angewendet werden. Die übliche Dosis beträgt 1 Filmtablette NARATRIPTAN AL akut 2,5 mg. Tritt nach der ersten Einnahme eine Besserung ein, kann nach frühestens vier Stunden eine weitere Tablette eingenommen werden. Kommt es bereits nach der ersten Dosis Naratriptan AL akut zu keiner Besserung, sollte für dieselbe Attacke auf die zweite Dosis verzichtet werden. Höchstdosis innerhalb von 24 Stunden: zwei Tabletten.
NARATRIPTAN AL akut wird für Kinder unter 18 Jahren oder Erwachsene über 65 Jahren nicht empfohlen.
Hinweis:NARATRIPTAN AL akut soll nicht vorbeugend eingenommen werden
Vorsicht bei Begleiterkrankungen
Triptane können Migränesymptome effektiv lindern, bei bestimmten Begleiterkrankungen ist die Verwendung von Triptanen jedoch kontraindiziert.
Dazu zählen:
Wer unter Begleiterkrankungen leidet sollte unbedingt vorher seinen Arzt konsultieren. Zudem sollten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ebenfalls mit dem Arzt besprochen werden. So dürfen z.B. andere Medikamente gegen Migräne nicht gleichzeitig mit Naratriptan eingenommen werden. Bei leicht erhöhtem und gut eingestelltem Blutdruck können Sie NARATRIPTAN AL akut einnehmen.
Migräne und Spannungskopfschmerz
Eine Migräne z. B. von einem Spannungskopfschmerz zu unterscheiden, ist nicht einfach. Typisch für die Migräne sind einseitige Schmerzen, dumpf und drückend, die bei körperlicher Belastung stechend, pochend oder pulsierend werden. Unbehandelt dauern Migräne-Attacken bei Erwachsenen wenige Stunden bis maximal 3 Tage. Um die Art des Kopfschmerzes und seine Auslöser zu identifizieren, kann ein Schmerztagebuch helfen: Anhand von Häufigkeit, Dauer, Art und Stärke sowie den Begleitsymptomen können Ärzte eine richtige Diagnose stellen.
Selbsthilfe bei chronischer Migräne
1-2 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischer Migräne, dabei sind Frauen ca. dreimal häufiger betroffen als Männer.7 Arzneimittel oder Mineralstoffe wie Magnesium können zur Vorbeugung beitragen.
Betroffene können aber auch viel selbst tun, indem sie:
Häufige Fragen & Antworten
Bitte lesen Sie sich die Packungsbeilage genau durch, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
Sind besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen vor und bei der Anwendung von NARATRIPTAN AL akut 2,5 mg Filmtabletten zu beachten?
Bei bestimmten Risikofaktoren ist eine Rücksprache mit dem Arzt notwendig, bevor NARATRIPTAN AL akut angewendet werden kann: Wenn Sie ein starker Raucher sind oder eine Nikotinersatztherapie durchführen, als Mann älter als 40 Jahre oder eine Frau nach den Wechseljahren sind. Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft könnte dies bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Herzerkrankung haben. Informieren Sie Ihren Arzt über vorliegende Risikofaktoren, damit Ihre Herzfunktion vor der Verordnung von NARATRIPTAN AL akut überprüft werden kann. Wenn sie überempfindlich auf Sulfonamid-Antibiotika sind, könnten Sie ebenfalls überempfindlich auf NARATRIPTAN AL akut sein. Wenn Naratriptan AL akut zu häufig eingenommen wird, kann es sein, dass die Kopfschmerzen schlimmer werden. Sollten nach der Einnahme von Naratriptan AL akut Schmerzen oder ein Engegefühl im Brustkorb auftreten, was nicht schnell vorübergeht oder sogar schlimmer wird, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Was ist die maximal einzunehmende Dosis von NARATRIPTAN AL akut 2,5 mg Filmtabletten?
Die übliche Dosis für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren beträgt eine Filmtablette. Sollten Ihre Symptome wiederkehren können Sie nach 4 Stunden eine zweite Filmtablette einnehmen, es sei denn, Sie haben eine Nieren- oder Lebererkrankung. Es dürfen nicht mehr als 2 Filmtabletten NARATRIPTAN AL akut innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Die Einnahme von zu viel NARATRIPTAN AL akut kann Sie krank machen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat wenn Sie mehr als 2 Tabletten eingenommen haben.
Sind Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt?
NARATRIPTAN AL akut darf nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Migräne eingenommen werden, einschließlich Ergotamin, dem Ergotaminderivat, Methysergid, Triptane und 5-HT1-Rezeptoragonisten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Arzneimittel gegen Depressionen (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) einnehmen. Auch bei Anwendung mit Johanniskraut können Nebenwirkungen mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten.
Naratriptan AL akut 2,5 mg Filmtabletten.
Wirkstoff: Naratriptan. Naratriptan AL akut wird zur Behandlung von Migräne angewendet. Enthält Lactose und entölte Phospholipide aus Sojaboh- nen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. ALIUD PHARMA® GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen. Stand: Juni 2015
Details
| Artikelnummer | 09312936 |
| Anbieter | ALIUD Pharma GmbH |
| Packungsgröße | 2 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Produktname | Naratriptan AL akut 2,5 mg |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Naratriptan hydrochlorid |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1 Tablette | 1 Tablette | zu Beginn des Anfalls |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
– Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
– Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
– Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Rauchen
– Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schläfrigkeit
– Sehstörungen
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Pulsbeschleunigung
– Herzklopfen
– Pulserniedrigung
– Missempfindungen, wie:
– Kribbeln
– Wärmegefühl
– Schwere-, Druck- und Engegefühl
– Muskelschmerzen
– Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Triptane (Sulfonamid-Typ)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Hülsenfrüchte wie Sojabohnen, Erdnüsse, Linsen und weitere!
– Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.














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