✓ 2 mg Nikotin zur Linderung akuten Rauchverlangens
✓ Für Raucher mit ≤ 20 Zigaretten pro Tag
✓ Frischer Whitemint-Geschmack – angenehm & belebend
✓ Mit zahnaufhellender Wirkung – unterstützt das natürliche Weiß der Zähne
✓ Gibt Nikotin gleichmäßig über die Mundschleimhaut ab
✓ Unterstützt den Rauchstopp oder die Reduktion des Zigarettenkonsums
✓ Praktisch für unterwegs, diskret & ohne Wasser anwendbar
✓ Auch zur Kombination mit NicorettePflastern geeignet (Dualtherapie)
NICORETTE Kaugummi 2 mg whitemint – Sanfte Hilfe bei Rauchentwöhnung 30 Stück
NICORETTE Kaugummi 2 mg whitemint: Unterstützt die Rauchentwöhnung bei leichtem Rauchverlangen.
Frischer Minzgeschmack, lindert Entzugserscheinungen – für ein rauchfreies Leben!
Produktvorteile von Nicorette Kaugummi 2 mg whitemint
✓ 2 mg Nicotin pro wirkstoffhaltigem Kaugummi
✓ Zur Behandlung der Tabakabhängigkeit
✓ Unterstützt die Raucherentwöhnung
✓ Lindert Rauchverlangen
✓ Kann typische Entzugserscheinungen vermindern
✓ Für Raucher mit höchstens 20 Zigaretten täglich geeignet
✓ Für einen sofortigen Rauchstopp einsetzbar
✓ Auch zur schrittweisen Rauchreduktion geeignet
✓ Bedarfsgerechte Anwendung bei Rauchverlangen
✓ Nicotinaufnahme über die Mundschleimhaut
✓ Mit frischem Whitemint-Geschmack
✓ Mit Zahnweißeffekt
✓ Zuckerfrei
✓ Praktisch für unterwegs
Wie wirkt Nicorette Kaugummi?
Nicotin ist wesentlich an der körperlichen Abhängigkeit vom Rauchen beteiligt. Wird die gewohnte Nicotinzufuhr beim Rauchstopp beendet, können Entzugserscheinungen auftreten.
Dazu können beispielsweise gehören:
✓ Starkes Rauchverlangen
✓ Reizbarkeit
✓ Nervosität
✓ Innere Unruhe
✓ Konzentrationsprobleme
✓ Gesteigerter Appetit
✓ Schlafstörungen
Beim langsamen Kauen wird Nicotin aus dem Kaugummi freigesetzt. Der Wirkstoff gelangt anschließend über die Mundschleimhaut in den Körper und kann Rauchverlangen sowie weitere Entzugssymptome lindern.
Für Raucher mit bis zu 20 Zigaretten täglich
Die Stärke mit 2 mg Nicotin ist für Raucher vorgesehen, die vor Beginn der Behandlung höchstens 20 Zigaretten pro Tag geraucht haben.
Für stärker abhängige Raucher mit einem Konsum von mehr als 20 Zigaretten täglich steht Nicorette Kaugummi auch mit 4 mg Nicotin zur Verfügung.
Anwendung beim sofortigen Rauchstopp
Bei der Schlusspunktmethode wird das Rauchen vollständig beendet. Anschließend wird Nicorette Kaugummi bei auftretendem Rauchverlangen verwendet.
✓ Etwa 1 Kaugummi pro Stunde anwenden
✓ Üblicherweise 8 bis 12 Kaugummis täglich verwenden
✓ Höchstens 16 Kaugummis pro Tag anwenden
✓ In den ersten Wochen regelmäßig entsprechend dem Rauchverlangen anwenden
✓ Im weiteren Verlauf die Anzahl der Kaugummis schrittweise reduzieren
✓ Anwendung für mindestens 12 Wochen vorsehen
✓ Empfohlene Tageshöchstdosis nicht überschreiten
Die richtige Kautechnik
Nicorette ist ein wirkstoffhaltiger Kaugummi und sollte deshalb anders als ein gewöhnlicher Kaugummi verwendet werden.
✓ Kaugummi langsam kauen
✓ Kauen, bis ein kräftiger Geschmack beziehungsweise ein leichtes Kribbeln wahrgenommen wird
✓ Anschließend mit dem Kauen pausieren
✓ Kaugummi zwischen Wange und Zahnfleisch liegen lassen
✓ Nach Abklingen des Geschmacks erneut langsam kauen
✓ Kauen und Pausieren wiederholen
✓ Kaugummi insgesamt etwa 30 Minuten anwenden
Durch diese spezielle Kautechnik wird das Nicotin kontrolliert freigesetzt und kann über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Auch zur schrittweisen Rauchreduktion
Wer nicht sofort vollständig mit dem Rauchen aufhören kann, kann Nicorette Kaugummi 2 mg whitemint zunächst zur Verringerung des Zigarettenkonsums einsetzen.
✓ Kaugummi bei Rauchverlangen verwenden
✓ Möglichst eine Zigarette durch einen Nicotinkaugummi ersetzen
✓ Rauchfreie Zeiträume zunehmend verlängern
✓ Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten reduzieren
✓ Einen vollständigen Rauchstopp anstreben
✓ Nach dem Rauchstopp auch die Zahl der Nicotinkaugummis schrittweise reduzieren
Wird innerhalb von 9 Monaten kein vollständiger Rauchstopp erreicht, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Kombination mit Nicorette TX Pflastern
Bei Rauchern, die mit nur einem Nikotinersatzprodukt keinen ausreichenden Erfolg erzielen oder weiterhin unter akutem beziehungsweise schwer kontrollierbarem Rauchverlangen leiden, kann eine Kombinationstherapie infrage kommen.
Dabei übernimmt ein Nicorette TX Pflaster die kontinuierliche Nicotinversorgung über den Tag. Nicorette Kaugummi 2 mg kann zusätzlich bei akutem Rauchverlangen eingesetzt werden.
Die für die Kombinationstherapie vorgesehenen Dosierungsangaben und Tageshöchstmengen müssen beachtet werden.
Whitemint mit Zahnweißeffekt
Die whitemint-Variante bietet neben der Nikotinersatztherapie einen frischen Geschmack und einen Zahnweißeffekt.
✓ Frischer Whitemint-Geschmack
✓ Mit Zahnweißeffekt
✓ Zuckerfreie Formulierung
✓ Enthält Xylitol
✓ Praktisch für unterwegs
Essen und Trinken beachten
Bestimmte Getränke können die Aufnahme von Nicotin über die Mundschleimhaut beeinflussen.
✓ Während des Kauens möglichst nicht essen
✓ Während der Anwendung möglichst nicht trinken
✓ Säurehaltige Getränke unmittelbar vor und während der Anwendung vermeiden
✓ Hinweise der Packungsbeilage beachten
Hinweise
✓ Zur Anwendung bei Erwachsenen
✓ Packungsbeilage vor der Anwendung sorgfältig lesen
✓ Höchstens 16 Kaugummis pro Tag anwenden
✓ Empfohlene Dosierung nicht überschreiten
✓ Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Nicotin oder einen sonstigen Bestandteil anwenden
✓ Enthält Levomenthol
✓ Enthält Pfefferminzöl
✓ Enthält Butylhydroxytoluol
✓ Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor der Anwendung medizinischen Rat einholen
✓ Nach kürzlich aufgetretenem Herzinfarkt oder Schlaganfall ärztlichen Rat einholen
✓ Bei Diabetes kann nach dem Rauchstopp eine Anpassung der Behandlung erforderlich sein
✓ Bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen medizinischen Rat einholen
✓ Bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren besondere Vorsicht beachten
✓ Bei Schilddrüsenüberfunktion oder Phäochromozytom medizinischen Rat einholen
✓ Bei Zahnprothesen, Zahnfüllungen oder anderem Zahnersatz kann das Kauen Schwierigkeiten verursachen
✓ Nicotinhaltige Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern unter 12 Jahren darf Nicorette Kaugummi nicht angewendet werden. Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sollten das Arzneimittel nur nach ärztlicher Empfehlung anwenden.
Nicotin ist für Kinder besonders gefährlich
Nicotin kann bei Kindern bereits in vergleichsweise kleinen Mengen schwere oder lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen.
✓ Nicotinkaugummis außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren
✓ Benutzte Kaugummis sorgfältig entsorgen
✓ Kaugummis nicht unbeaufsichtigt liegen lassen
✓ Bei versehentlicher Einnahme durch ein Kind unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen
Schwangerschaft und Stillzeit
Ein Rauchstopp ist während der Schwangerschaft besonders wichtig und sollte möglichst ohne Nikotinersatz erreicht werden. Wenn dies nicht gelingt, sollte eine Nikotinersatztherapie nur nach medizinischer Beratung erfolgen.
Während der Stillzeit sollte die Anwendung nicotinhaltiger Arzneimittel ebenfalls mit Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.
Mögliche Anzeichen einer Nicotinüberdosierung
Eine zu hohe Nicotinzufuhr kann unter anderem folgende Beschwerden verursachen:
✓ Übelkeit
✓ Erbrechen
✓ Vermehrten Speichelfluss
✓ Bauchschmerzen
✓ Durchfall
✓ Kopfschmerzen
✓ Schwindel
✓ Schweißausbrüche
✓ Schwächegefühl
✓ Kreislaufbeschwerden
Bei Verdacht auf eine erhebliche Nicotinüberdosierung ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.
Anbieter: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Packungsgr.: 30St
Produktname: Nicorette 2mg whitemint
Darreichungsform: Kaugummi
Apothekenpflichtig: Ja
Anwendungsgebiete:
– Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung
Anwendungshinweise:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel und lassen Sie es im Mund einwirken. Um eine zu schnelle Freisetzung des Arzneistoffes zu verhindern, sollten Sie langsam (etwa 30 Minuten) und mit Pausen kauen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 6 Monate angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern.Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Geschwüre im Verdauungstrakt
– Angina pectoris
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Durchblutungsstörung der Hirngefäße
– Herzschwäche
– Herzrhythmusstörungen
– Raynaud-Syndrom
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
– Schilddrüsenüberfunktion
Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Jugendliche von 12 bis 17 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Nebenwirkungen, die speziell auftreten, wenn Nikotin geschluckt wird:
– Vermehrter Speichelfluss
– Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, zum Teil mit Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut
– Schluckauf
– Hautrötung
– Nesselausschlag
Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:
Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.
Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
– Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.
Pflichttext:
Nicorette® Kaugummi 2 mg / 4 mg freshfruit / freshmint / whitemint
Wirkstoff: Nicotin (als Nicotin-Polacrilin (1:4)). Anwendungsgebiet: Behandlung der Tabakabhängigkeit durch Linderung der Entzugserscheinungen. Unterstützung der Raucherentwöhnung. Auch zur Rauchreduktion, um auf diesem Weg den Rauchausstieg zu erreichen. Warnhinweise: Enthält Levomenthol, Pfefferminzöl, Butylhydroxytoluol (E 321).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 07/2021
Details
| Artikelnummer | 07353606 |
| Anbieter | Kenvue Germany GmbH (OTC) |
| Packungsgröße | 30 St |
| Darreichungsform | Kaugummi |
| Produktname | Nicorette 2 mg whitemint |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Nicotin-Polacrilin (1:4) |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel und lassen Sie es im Mund einwirken. Um eine zu schnelle Freisetzung des Arzneistoffes zu verhindern, sollten Sie langsam (etwa 30 Minuten) und mit Pausen kauen.
Dauer der Anwendung?
Eine Anwendung von mindestens 3 Monaten wird empfohlen. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 6 Monate anwenden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hörstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1 Kaugummi | 8-12 mal täglich | stündlich |
Anwendungsgebiete
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.
Zusammensetzung
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
– Herzrhythmusstörungen
– Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt
– Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
– Angina pectoris
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Bluthochdruck
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
– Schilddrüsenüberfunktion
– Entzündungen der Speiseröhre
– Geschwüre im Verdauungstrakt
– Epilepsie
Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Jugendliche von 12 bis 17 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Nebenwirkungen, die speziell auftreten, wenn Nikotin über den Mund aufgenommen wird:
– Kopfschmerzen
– Reizerscheinungen im Hals und im Rachen
– Husten
– Schluckauf
– Übelkeit
– Überempfindlichkeit
– Schwindel
– Geschmacksstörung
– Missempfindungen
– Durchfall
– Verdauungsbeschwerden
– Mundtrockenheit
– Vermehrter Speichelfluss
– Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
– Erbrechen
– Blähungen
– Magen-Darm-Beschwerden
– Brennen auf der Haut
– Müdigkeit
– Ungewöhnliche Träume
– Herzklopfen
– Beschleunigter Puls
– Hitzewallung
– Bluthochdruck
– Verkrampfung der Bronchien
– Heiserkeit
– Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
– Schnupfen
– Halsschmerzen
– Niesen
– Engegefühl im Hals
– Aufstoßen
– Entzündung der Zunge
– Blasenbildung
– Abschuppung der Mundschleimhaut (orale Mukosaexfoliation)
– Missempfindung im Mund
– Schwäche
– Schmerzen im Brustbereich
– Unwohlsein
– Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
– Juckreiz
– Hautausschlag
– Nesselausschlag
Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:
Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.
Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
– Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
– Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
























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